Back to the Roots: Fliegenfischen – Erfolgreiches Seminar in Waischenfeld

Fliegenfischen für alle

Das Fliegenfischen ist die hohe Kunst des Angelns! Diese Aussage ist wohl vielen Anglerinnen und Anglern bekannt. Das gilt auch für Jugendleitungen und Jugendgruppen unserer bayerischen Angelvereine. Dennoch haben viele bisher kaum oder keine Erfahrungen mit dieser Angelart gemacht. Aus diesem Grund lud die Bayerische Fischerjugend vom 01. – 02. Juli 2017 nach Waischenfeld zum Seminar Back to the Roots: Fliegenfischen – Angeln im Wandel der Zeit. Denn das Fliegenfischen ist keine Zauberei – jede/r kann es lernen und erfolgreiche Stunden am Wasser verbringen!

Back to the Roots – Mehr als Angeln

Allgemein möchten wir durch unsere Back to the Roots-Seminare Hintergrundwissen zu den jeweiligen Angelarten vermitteln. Die meisten Techniken haben eine durchaus bewegte Geschichte und über die Zeit erstaunliche Entwicklungen durchlaufen. Genau das möchten wir mit dieser Seminarreihe vermitteln!

Ralf Jessel erklärt die Geschichte des Fliegenfischens

Die Geschichte des Fliegenfischens stieß auf großes Interesse

Diesmal ging es uns darum, die unterschiedlichen Angelgeräte und deren Entwicklungsgeschichte, das Binden fängiger Fliegenmuster und verschiedene Angeltechniken dieser Jahrhunderte alten Art des Angelns praxisnah zu vermitteln. Schließlich sollen die Inhalte später an die Jugendgruppe weitergegeben werden.

Aktive Mitarbeit in toller Atmosphäre

Die Stimmung innerhalb der Gruppe war von Beginn an offen, freundschaftlich und dabei gleichzeitig sehr produktiv. Jeder der Teilnehmer brachte sich aktiv in das Geschehen ein, stellte konstruktive Fragen und war mit Freude bei der Sache. Für diejenigen, die noch keine eigene Fliegenausrüstung besaßen, stellte unser Referent perfekt abgestimmtes Leihgerät zur Verfügung – es fehlte wirklich an nichts.

Auf einer großen, freien Wiese, direkt am Gewässer gelegen, machte sich die Gruppe zunächst daran, das Werfen mit der Fliegenrute zu verinnerlichen. Hierbei konnten die Teilnehmer jederzeit auf die persönliche Betreuung von Ralf Jessel zurückgreifen. Unterstützung erhielt Ralf zudem von seinem jungen Kollegen, Leon Löhr, der ihm tatkräftig bei sämtlichen Fragen zur Seite stand.

Wurfübungen auf offener Wiese

Nachdem jeder die Grundlagen verstanden hatte, ging es zum Mittagessen zurück ins Seminarhaus. Gut gestärkt präsentierten die Jugendleiter ihre Trockenfliegen in der Wiesent, die sich als Hauptfluss der fränkischen Schweiz durch die wunderschöne Landschaft schlängelt. Tatsächlich konnte jeder der Teilnehmer mindestens eine der Bachforellen oder Äschen landen – und so machte sich die Gruppe nach einigen Stunden zufrieden auf den Rückweg, um das verdiente Abendessen zu genießen.

Teamwork bei der Landung

Fliegenbinden – nichts für „Grobmotoriker“

Um alle Facetten des Fliegenfischens aufzuzeigen, beschäftigten sich die Seminarteilnehmer auch mit dem Binden fängiger Fliegenmuster. Hierfür baute Ralf Jessel extra einen Bildschirm auf, auf dem die einzelnen Schritte live verfolgt werden konnten. Auch an Bindematerialien fehlte es nicht. Obwohl alle mit Freude und Eifer bei der Sache waren, stellte sich doch heraus, dass diese filigrane Art der Köderherstellung nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Aber zum Glück gibt es ja den Fachhandel, der unzählige Fliegenmuster anzubieten hat – worüber sich vor allem Dominik v. Hunoltstein, Seminarleiter der Bayerischen Fischerjugend, freuen dürfte.

Volle Konzentration beim Fliegenbinden

Voller Erfolg des Seminars

Das Wochenende in Waischenfeld kann in jeder Hinsicht als voller Erfolg bezeichnet werden. Wir werden auch in Zukunft Seminare zu dieser wunderbaren Angelart anbieten!

 

Dominik v. Hunoltstein