Erfolgreiche „Fischer machen Schule“-Grundausbildung
Am Samstag, den 16.05.2026, fanden wir uns in der Geschäftsstelle des LFV Bayern ein, um unser erfolgreiches Bildungsprojekt Fischer machen Schule noch weiter voranzubringen. Hierfür bilden wir interessierte Multiplikatoren unserer bayerischen Angelvereine in den Grundlagen des Projektes aus, damit einer erfolgreichen Durchführung mit Schulklassen, Ferienprogrammen, oder ähnlichem nichts im Wege steht!
In Theorie und Praxis beschäftigten wir uns mit dem spannenden Thema „Wasser als Lebensraum“. Für viele Außenstehende hört die Umweltbildung an der Wasseroberfläche auf, doch die Welt darunter steckt voller Faszination! Hierfür arbeiteten wir uns gemeinsam in das Projektmaterial ein und führten exemplarisch eine biologische Gewässeruntersuchung durch. Außerdem erfuhren unsere Teilnehmenden pädagogische Grundkenntnisse für eine erfolgreiche Durchführung an ihren Vereinsgewässern.



Abwechslung und Aktion – auch in der Theorie
Unser Bildungsreferent und Projektverantwortlicher, Dominik Hunoltstein, erläuterte zunächst die Grundlagen des Konzepts und des Planungsablaufs von Fischer machen Schule. Im Anschluss daran waren die Teilnehmenden in Gruppenarbeiten selbst gefragt: Sie erarbeiteten verschiedene Themenschwerpunkte rund um eine Durchführung und stellten die Ergebnisse an der Pinwand selbst vor. In gegenseitigem Austausch ergänzten sie gemeinschaftlich den ein oder anderen Punkt und gaben sich untereinander nützliche Anregungen. So erarbeiteten sie sich aktiv und zielgerichtet bereits selbst einen groben Leitfaden für einen erfolgreichen Planungsablauf.
Es folgten ein Praxisbeispiel einer Durchführung mit Förderschulkindern und pädagogische Grundlagen im Umgang mit Heranwachsenden vonseiten unseres Bildungsreferenten. Das Potential für effektive Öffentlichkeitsarbeit und die passenden Kanäle dazu wurden ebenfalls thematisiert. Unsere Teilnehmenden stellten hierzu einige Fragen und machten zielgerichtete Anmerkungen, sodass auch die „normalen“ Vorträge immer lebendigen Charakter aufwiesen. Dann war es an der Zeit, dass sich alle mit dem Projektmaterial im allgemeinen und speziell mit den Kleintierkarten vertraut machten. Hierfür bearbeiteten unsere kommenden Multiplikatoren ein paar Fragen zu unseren Kleintieren und den dazu passenden Gewässerabschnitten. Dadurch erhielten alle bereits im Seminarraum einen praxisgerechten Einblick zur Verwendung des Projektmaterials.
Gut vorbereitet an und in den Bach
In der vielseitigen und aktiv gestalteten Theorie erarbeiteten wir uns einen erfolgreichen Einstieg – nun folgte der schönste und spannendste Teil von Fischer machen Schule: Die biologische Gewässeruntersuchung. Ausgestattet mit unserem Untersuchungsmaterial machten sich die Teilnehmenden daran, die Lebensgemeinschaften des Schleißheimer Kanals zu erforschen. Direkt um die Ecke gelegen, bot er tolle Bedingungen für unser Vorhaben: Steine, Totholz und eine mit Wasserpflanzen bewachsene Zone fanden sich im Knietiefen Gewässer. So dauerte es auch nicht lange, bis unterschiedlichste Kleinlebewesen in den Sieben, Schüsseln und Becherlupen bewundert werden konnten. Dem Fischereiverein Oberschleißheim e.V. und dessen Vorstand, Daniel Andereya ein herzliches PETRI DANK für die unkomplizierte Ermöglichung, an der Sulz durchführen zu können!
Tolles Engagement für Gewässer und Jugend
Das Landesbüro der Bayerischen Fischerjugend bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für die Bereitschaft, unser tolles Projekt zu unterstützen und die kollegiale sowie freundschaftliche Atmosphäre vor Ort. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

Dominik Hunoltstein




