Wackersdorf, 5. September – Ein besonderer Tag ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Natur und gelebter Inklusion fand am 5. September am Rauberweiher in Wackersdorf statt. Die Bayerische Fischerjugend veranstaltete gemeinsam mit dem Fischereiverein Oberpfälzer Seenland Wackersdorf e.V. ein Inklusionsfischen, erstmals unter der Schirmherrschaft von Alexander Flierl Mdl, bei dem 15 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag am Wasser verbrachten.


Bei bestem Wetter und guter Stimmung stand an diesem Tag vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Beim Fischen unterstützten sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig und konnten dabei auch zahlreiche Fangerfolge verbuchen. Für einen besonderen Höhepunkt gegen Ende der Veranstaltung sorgten zwei große Karpfen, die für viel Freude und Begeisterung bei den jungen Fischerinnen und Fischern sorgten. Selbstverständlich wurden sämtliche Fische waidgerecht versorgt und verwertet. Begleitet wurde die Veranstaltung von zahlreichen Gästen aus Politik und Fischerei. Unter ihnen waren der Alexander Flierl, Schirmherr für Inklusion bei der Bayerischen Fischerjugend und Vorsitzender des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, sowie Hans Holler, Stadtrat von Regensburg und Präsident des Fischereiverbands Oberpfalz, sowie der stellvertretende Landrat Peter Wein. Der gastgebende Verein wurde durch seinen 1. Vorsitzenden, Franz Neugebauer, vertreten.
Neben dem praktischen Fischen kam auch die Wissensvermittlung nicht zu kurz. Franz Neugebauer führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den „Erlebnispark Fisch und Natur“ am Rauberweiher und vermittelte dabei interessante Einblicke in die heimische Fisch- und Tierwelt sowie in die Bedeutung der Gewässer und ihrer Lebensräume. Das Inklusionsfischen machte deutlich, welchen wertvollen Beitrag die Fischerei zur Jugendarbeit und zum gesellschaftlichen Miteinander leisten kann. Beim gemeinsamen Hobby entstehen Begegnungen, Freundschaften und Erfolgserlebnisse – unabhängig davon, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht. Gerade diese Selbstverständlichkeit des gemeinsamen Erlebens stand bei der Veranstaltung im Vordergrund. „Inklusion bedeutet, gemeinsam etwas zu erleben und allen die Möglichkeit zu geben, Teil der Gemeinschaft zu sein“, wurde bei der Veranstaltung deutlich. Das Fischen bot dafür den passenden Rahmen: draußen in der Natur, am Wasser und mit viel Freude am gemeinsamen Tun.
Die Bayerische Fischerjugend bedankt sich herzlich beim Fischereiverein Oberpfälzer Seenland Wackersdorf e.V., seinen engagierten Mitgliedern sowie bei den Ehrengästen für die Unterstützung und das große Engagement. Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Das Inklusionsfischen am Rauberweiher war damit ein gelungenes Beispiel für gelebte Gemeinschaft und zeigte eindrucksvoll, wie Jugendarbeit, Fischerei, Naturerlebnis und Inklusion miteinander verbunden werden können.




