Federn für Entenschnäbel: Mit Streamer auf Hecht

Das Angeln mit Kunstködern auf Raubfische ist vielseitig und spannend. Zwei Techniken stehen hierbei im Vordergrund: Das Spinn- und das Fliegenfischen. Beide Angelarten zeichnen sich durch kreative Köder sowie verschiedene Führungs- und Wurfstile aus. Ein spezieller Köder eignet sich ganz besonders, beide „Welten“ miteinander zu verbinden: Der Streamer. HIER gehts zur Online-Anmeldung

Aktiv in Theorie und Praxis

Streamer lassen sich sowohl mit einer Spinn-, als auch mit der Fliegenrute erfolgreich führen. Wir zeigen euch sämtliche Techniken auf, wie ihr mit den „Federbüscheln“ unsere Räuber überlisten könnt. Der Hauptbestandteil des Seminars wird sich auf den Umgang mit dem Fliegengerät konzentrieren. Doch auch für die Spinnrute haben wir sämtliche Tipps und Tricks für euch im Programm. In Theorie und Praxis erfahrt ihr alles über Gerätekunde, verschiedene Streamer-Varianten und Angeltechniken. Bringt euch hier selbst ein, teilt mit uns eure Erfahrungen und tauscht euch aus! Natürlich werden wir natürlich auch ein paar fängige Muster selbst binden – eine super Aktivität für die Arbeit mit eurer Jugendgruppe! Unser erste Seminartag dreht sich um die theoretischen Inhalte sowie das Streamerbinden.

Am zweiten Tag setzen wir das Erlernte direkt in die Praxis um und versuchen unser Glück am Regener See. Bitte beachtet hierzu, dass die Angelkarten selbst bezahlt werden müssen. Das Angeln ist aber keine Pflicht – ihr könnt eueren Kollegen/innen auch gerne über die Schulter schauen.Nehmt nach Möglichkeit euer eigenes Angelgerät mit.Watbekleidung ist absolut sinnvoll – es werden Leihsachen und auch Leihgerät zum Angeln zur Verfügung stehen, allerdings kann das v.a. bzgl. der Watkleidung nicht für jede/n gewährleistet werden. Bitte bei Anmeldung anmerken. Ohne gültigen Fischereischein oder entsprechende Ausrüstung zum waidgerechten Fischfang wird keine Erlaubnis ausgestellt.

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Bitte beachtet:

1. Unsere Seminare sind für alle Unterstützer der Jugendarbeit kostenfrei (Unterkunft/Verpflegung/Seminarinhalte). Bei unentschuldigtem Fehlen wird euch aber die Ausfallgebühr in Rechnung gestellt.

2. Es handelt sich um waidgerechtes Angeln und Verwerten der gefangenen Fische. Die entsprechende Ausrüstung, von Kescher bis Betäuber, muss mitgenommen werden – sonst ist das Angeln leider nicht möglich.

3. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Bei Überbuchung zählt der Zeitpunkt der Anmeldung.

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Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Von kleinen Fliegen und fliegenden Kleinfischen

Erfolgreiches Fliegenfischen-Seminar in Eichstätt

Unsere Fliegenfischen-Seminare erfreuen sich großer Beliebtheit. Dieses Jahr boten wir zu dieser wunderbaren Angelart das volle Programm! Von der sehr feinen Fischerei mit Trockenfliegen, Nassfliegen und Nymphen, bis zum Umgang mit Zweihandruten und großen Streamern deckten wir alle Facetten ab. Vom 19.02. – 20.02.2022 fanden sich unsere interessierten Jugendleitungen in der DJH Eichstätt ein, um von Ralf Jessel und Maurice Bannach alles Wissenswerte zu Ködern, Gerät und die richtige Umsetzung in der Praxis zu erfahren. Große Unterstützung erhielten die beiden von unserem Teilnehmer Roland Wünsch, einem ebenfalls sehr erfahrenen Fliegenfischer.

Theorie und Praxis wie im Flug

Der erste Seminartag startete mit dem theoretischen Teil im Seminarraum unserer Unterkunft. Geschichtliche Hintergründe, die Weiterentwicklung von Angelgerät und Angeltechniken sowie allgemeine Gerätekunde waren die Themen. Besonders interessant ist die Vielfalt des Fliegenfischens! Es gibt kaum eine Fischart, die nicht mit der Fliegenrute überlistet werden kann. Sämtliche Gewässerschichten, von der Oberfläche, bis zum Grund, lassen sich mit der richtigen Ausrüstung und Technik befischen.

Nach dem Mittagessen setzten wir die Theorie in die Praxis um. Die Grundtechniken des Fliegenwerfens wurden so direkt verinnerlicht. Hierfür ging es an die Altmühl, um einige Techniken auch gleich am Wasser umzusetzen. Hakenlose „Fliegen“ aus Wollfäden hingen an den Vorfächern, denn wir fischten diesmal nicht. Das Wetter zeigte sich sonnig, aber kühl. Besonders der frische Wind hätte gerne etwas milder sein können. Wir Angler/innen gehören aber nunmal an die frische Luft! Insgesamt zeigten sich unsere Jugendleitungen sehr interessiert und engagiert. So dauerte es auch nicht lange, bis die Würfe weiter, zielgenauer und sauberer von der Hand gingen.

Am seidenen Bindfaden

An Tag 2 bewiesen unsere Jugendleitungen viel Fingerspitzengefühl. Das Fliegenbinden ist nochmal eine ganz eigene Kunst. Es gibt unzählige Muster und Größen, von denen uns Ralf einige fängige Exemplare vorführte. Unter direkter Anleitung banden die Teilnehmenden winzige bis große Kunstfliegen nach: Nymphen, Trockenfliegen, Streamer – auch hier ließen wir nichts aus. Über eine Kamera, die mit einem Bildschirm verbunden war, verfolgten wir jeden Bindeschritt. Natürlich blieb die persönliche Betreuung nicht aus. Beim letzten Muster wurde es dann richtig persönlich: Unsere Teilnehmenden banden ein Muster komplett frei aus ihrer Phantasie heraus. Denn was gibt es Schöneres, als mit einem selbst entworfenen Köder einen Fisch zu überlisten? Das Fliegenbinden ist auch deshalb eine tolle Beschäftigung für die Gruppenstunde mit dem angelnden Nachwuchs!

Petri Dank an alle Beteiligten

Die Bayerische Fischerjugend möchte sich bei allen Beteiligten für das überragende Engagement bedanken! Auch dieses Seminar wurde durch eure Bereitschaft und euer Interesse zu einem vollen Erfolg. Unsere Jugendgruppen werden definitiv davon profitieren! Ein großes Petri Dank gilt auch dem Anglerverein Eichstätt, besonders in Person von Roland Wünsch, der uns das Gelände für unsere Wurfübungen zur Verfügung gestellt hat!

Dominik Hunoltstein

Fliegenfischen: Von der Fliege bis zum Wurf

Das Fliegenfischen gilt bekanntlich als die hohe Kunst des Angelns. In den vergangenen Jahren konnten wir uns durch verschiedene Seminare über diese tolle Angelart bereits davon überzeugen und viele interessante und nützliche Inhalte an unsere Jugendleitungen vermitteln. Viele haben einen falschen Eindruck vom Fliegenfischen: Es ist wesentlich vielseitiger, als man meint!

Mit der Fliegenrute lassen sich die unterschiedlichsten Fischarten in nahezu jedem Gewässer fangen. Mit diesem Seminar geben wir euch alles an die Hand, was ihr für einen erfoglreichen Angeltag mit der Fliegenrute braucht – es müssen nicht immer Salmoniden sein! HIER geht`s zur Online-Anmeldung

 

Von den unterschiedlichen Schnurklassen und Techniken, bis hin zu verschiedensten Fliegenmustern zeigen wir euch die gesamte Palette, die das Fliegenfischen in unseren heimischen Gewässern hergibt! Es ist alles dabei: die feine bis schwere Fischerei, kleine Nymphen, Trockenfliegen und Streamer. Erlernt mit uns die Grundtechniken mit den Gerätschaften, verschiedene Tipps und Tricks vom Profi und bindet fängige Muster unterschiedlicher Kunstfliegen.

Eure Jugendgruppen werden begeistert sein, wenn ihr Ihnen die faszinierenden Facetten des Fliegenfischens näherbringt!

Eine Anmeldung geht auch über unseren Flyer mit Anmeldeforumular.

Folgendes erwartet euch auf unserem diesjährigen Fliegenfischen-Seminar:

  • Historische Fakten zum Fliegenfischen
  • Gerätekunde: Von der feinen bis zur schweren Fischerei
  • Wurfübungen mit feinem und starkem Gerät
  • Tipps und Tricks vom Profi
  • Fliegenbinden: kleine bis große Fliegenmuster

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Wir freuen uns auf eure Teilnahme – PETRI HEIL!

 

Flugstunden im Altmühltal

Großer Andrang auf unserem Seminar Fliegenfischen: Mit Streamer am Strom

Über das Wochenende vom 25.09. – 26.09.2021 kamen 20 Jugendleitungen aus unseren bayerischen Fischereivereinen zusammen, um das Fliegenfischen mit Streamer zu erlernen. Von absoluten Neulingen bis bereits erfahrenen Angler/-innen hatten wir eine genauso bunte Palette unter den Teilnehmenden, wie die Streamer, die wir zusammen gebunden haben. Vom leichten Streamerfischen, z.B. auf Forelle, Aitel und Barsch, lernten wir auch Einiges zur schwereren Klasse für Hecht & Co. Das Wichtigste dabei: Ausnahmslos alle konnten auf unserem Seminar noch etwas Neues lernen, das sie an ihre Jugendgruppe weitergeben können! Alle Teilnehmenden waren zu diesem Zeitpunkt entweder geimpft, genesen oder getestet.

Theoretische und praktische Grundlagen: Fließender Übergang am Fluss

Der erste Seminartag startete in unserer Unterkunft, um die theoretischen Grundlagen des Fliegenfischens kennenzulernen. Ralf Jessel, unser Fachreferent, durchleuchtete Gerätekunde, biologische Fakten zu Wasserinsekten sowie Zielfischen und das Verhalten am Gewässser. Einige Tipps und Tricks aus jahrezehntelanger Erfahrung durften hier natürlich nicht fehlen. Nach einem besonders lehrreichen Vormittag hatten sich alle das Mittagessen ehrlich verdient.

Am frühen Nachmittag ging es dann schon ans Wasser – schließlich muss die Theorie auch in der Praxis umgesetzt werden. Nicht nur unser Nachwuchs fängt hier klein an und so versuchten sich unsere Jugendleitungen zunächst am richtigen Umgang mit dem Fliegengerät. Eine Insel, umflossen von der Altmühl, bot einen wunderschönen Rahmen für die ersten Übungen. Unterstützt wurde Ralf hier von Maurice Bannach, einem seiner Unterstützer und Mitglied seiner Jugendgruppe – ein vorbildliches Beispiel für gute Jugendarbeit!

Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Doch am Ende der Übungseinheit hat sich das alles ausgezahlt, denn Schwünge und Würfe gingen schon viel besser von der Hand. Also zurück zur Unterkunft, das Abendessen genießen und zum letzten, ebenso interessanten wie gemütlichen Teil des ersten Seminartages!

Selbstgemachte Kreativität: Abendliches Streamer-Binden

Frisch gestärkt war für den späten Abend nochmals Konzentration und Feingefühl gefragt. Ralf stellte uns drei fängige Streamer-Muster vor, die wir unter direkter Anleitung nachgebunden haben. Hierfür nutzten wir den dortigen Fernseher und die Kamera in Ralfs Handy, die jeden Schritt auf den Bildschirm warf. Auch hier zeichnete sich Maurice wieder als hervorragende Stütze aus – sobald Hilfe nötig war, waren er und Ralf direkt zur Stelle.

So fertigten unsere Teilnehmenden zwei kleinere Muster für leichteres Fliegengerät sowie einen großen Hecht-Streamer an. Bei letzterem entschied sich ein Teil unserer Jugendleitungen, die Farben ein wenig anders zu wählen, als vorgegeben. Genau darin liegt auch ein Reiz: Es muss nicht immer naturgetreu, oder strikt nach Anleitung sein. Eigene Ideen und Entwürfe können ebenso fängig sein – unter anderem deshalb ist das Fliegenbinden wirklich eine hervorragende Beschäftigung für die Jugendgruppe!

Feuertaufe im Wasser: Praktische Umsetzung an der Altmühl

An Tag zwei lag der Fokus allein darauf, das Erlernte voll und Ganz in die Tat umzusetzen. Natürlich mussten auch die selbstgebundenen Streamer ihre Prüfung bestehen! Um es vorweg zu nehmen: Sie spielten sehr gut unter Wasser und werden garantiert den ein oder anderen Fisch überlisten. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite, was das Angeln allerdings nicht leichter machte.

Strahlender Sonnenschein, Windstille und Temperaturen über 25 Grad schlugen den Fischen auf den Magen. Hinzu kam natürlich die hohe Anzahl an Leuten, die nicht gerade für Ruhe am Gewässer sorgte. Dennoch konnten ein paar halbstarke Aitel überlistet werden, auch wenn das Fangen natürlich nicht im Vordergrund stand. Maurice und Ralf unterstützten wieder bestmöglich, auch unser Teilnehmer Roland Wünsch vom gastgebenden Anglerverein Eichstätt hatte einige Tipps und Tricks parat.

Petri Dank für die Unterstützung und das Engagement

Großer Dank gilt dem Anglervein Eichstätt für die überragende Unterstützung unseres Seminars! Besonders die Vereinsmitglieder Roland Wünsch und Ralf Peter sind hier zu erwähnen, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Von der Planung bis zur Umsetzung betreuten sie die Seminarbläufe rund um ihr wunderschönes Gewässer und unterstützden das Landesbüro damit bestens. Darüber hinaus wurden uns die Angelkarten kostenfrei zur Verfügung gestellt – ein riesen PETRI DANK dafür!

Unser Seminar war ein voller Erfolg – die gesamte Gruppe war mit Spaß, Interesse und Engagement bei der Sache. Wir bedanken uns hiermit bei allen Anwesenden für ein wunderbares und lehrreiches Wochenende in toller Atmosphäre. Unsere Jugendgruppen werden sich über viele neue, interessante Aspekte unserer Leidenschaft freuen können – und wir freuen uns auf das nächste Seminar mit euch!

Dominik Hunoltstein

Springen Truttas hoch nach Fliegen …

Bachforellen und andere Salmoniden sind oft auf ganz spezielle Nahrung abonniert. Schwärmen bestimmte Insekten, wie zum Beispiel Maifliegen, braucht ihr es mit einem anderen Köder als der Trockenfliege gar nicht erst zu versuchen. Vielleicht lohnt noch das Fischen mit einer Nassfliege. Andere, größere Kunstköder oder tiefer gefischte Kunstfliegen werden in solchen Situationen aber meist total ignoriert.

Mit Wasserkugel und Fliege

Das Fischen mit der Wasserkugel und einer Fliege ist eine sehr alte Technik, mit der schon eure Großväter erfolgreich Fische fingen

Manche sagen, sie sei im Gegensatz zum Fliegenfischen wenig edel; das ist so aber nicht korrekt. Auch mit der Wasserkugel-Fliege lässt sich sehr schonend und waidgerecht fischen, lassen sich gewollte Laichfische, seltene Arten oder Untermaßige gut zurücksetzen. Vor allen Dingen aber hat das Wasserkugel-Fliegenfischen einen entscheidenden Vorteil: Ihr könnt es mit so gut wie jeder Rute und Rolle betreiben, und braucht keine spezielle Ausrüstung. Außerdem klappt es mit dem Buldo, wie Wasserkugeln auch oft genannt werden, auch überall dort, wo für Schwünge oder auch Rollwürfe am verwachsenen See, Bach oder Fluss schlichtweg kein Platz ist.

Wie fischt man nun mit der Wasserkugel-Fliege?

Ganz einfach: Eine Durchlauf-Kugel mit Mittelloch könnt Ihr wie ein Durchlaufblei auf die Schnur ziehen, und sie hakenwärts mit einem Stopper bremsen. So kann ein beißender Fisch Schnur abziehen. Ihr könnt sie genau so zwischen zwei Stoppern auf der Hauptschnur platzieren, bei großer Bohrung versehen mit 2 Zusatzperlen, damit die Stopper nicht durchrutschen. Wasserkugeln mit seitlichen Ösen, die einander gegenüber liegen, könnt Ihr ebenso auffädeln; fahrt mit der Schnur bei der einen Öse nach oben hin durch, bei der anderen macht Ihr´s umgekehrt; hakenseitig folgt dann wieder ein Stopper. Oder knotet die Ösenkugel fest an: Auf der einen Seite wird die Hauptschnur angebunden, auf der anderen Seite das Vorfach. Das sollte am besten dünner sein als die Hauptleine. Macht es nicht zu lange, so dass Ihr gut damit werfen könnt; längere Vorfächer können bei vorsichtigen Fischen oder bei sehr klarem Wasser aber hilfreich sein. Ans Vorfach wiederum bindet Ihr ne Fliege.

Am schönsten ist das Wasserkugel-Fischen mit einer Trockenfliege

Trocken-Fliegen erkennt ihr daran, dass sie besonders borstig sind, puschelig, wuschelig oder flauschig. Je mehr Haare, Flügel usw. sie tragen, desto besser schwimmen sie. Gute Fliegen, z.B. Daunen-Fliegen, müsst Ihr nicht einmal fetten. Sie schwimmen auch so schön hoch auf. Für das Behandeln hochwertiger Fliegen nehmt Ihr am besten ein Spray. Das verteilt sich gleichmäßig auf dem Fliegenkörper, und die feinen Federn und Daunen verkleben nicht. Simple „Borstenfliegen“, bei denen der Körper nur aus aus einzelnen Federfasern zu bestehen scheint, lassen sich auch gut mit Öl oder simplem Schnurfett zum Schwimmen bringen.

Wasserkugel, Trockenfliege und eine schöne Bachforelle für die Bratpfanne

Am einfachsten fischt Ihr mit der Wasserkugel stromab.

Werft ein, oder lasst Eure Montage einfach abtreiben; bremst bei Bedarf die Schnur kurz, so dass die Fliege der Kugel voraus driftet. Wenn dabei das Vorfach kurvig oder in einem kleinen Bogen auf der Oberfläche liegt, ist das kein Nachteil (Ihr solltet auch das Vorfach an und an fetten, damit es gut schwimmt!). Dadurch spürt ein beißender Fisch, der von unten kommt, keinen Widerstand, wenn er die Trockene an einer fest montierten Wasserkugel nimmt. Beobachtet vor dem Fischen gut die Wasseroberfläche. Steigende, „muckende“ Fische verraten sich immer durch kleinere oder größere Ringe. Werft in Richtung der Ringe, oder lasst Eure Montage darauf zu treiben.

Setzt beim Werfen aber nicht zu dicht vor dem Fisch auf, um ihn nicht zu verscheuchen.

Beißt beim Driften nichts, dann stoppt ruhig mal länger die Schnur, oder bremst ihren Ablauf; jetzt „furcht“ die Fliege, und Ihr seht dort, wo sie ist, eine klitzekleine Bugwelle. Oder zieht einmal ganz langsam ein. Das imitiert die Startbewegungen mancher Fliegen auf dem Wasser, und lockt so manchen Fisch aus dem Gumpen. Am See lasst Ihr die Montage von Wind und Wellen übers Gewässer tragen, oder fischt statt mit der Trockenen mit einer Nymphe am langen Vorfach, die Ihr zupfend bewegt. Mit ein bisschen Übung könnt Ihr mit der Wasserkugel und der Fliege tolle Forellen aus Bach, Fluss und See zaubern!

Wasserkugel und Bachforelle

Fliegenfischen: Mit Streamer am Strom – AUSGEBUCHT

Bitte beachtet: Das Seminar ist restlos ausgebucht, es sind keine Anmeldungen mehr möglich.

Unsere Fliegenfischen-Seminare sind äußerst beliebt. Auf jedem Seminar zu dieser faszinierenden Angelart setzen wir neue Themenschwerpunkte. Somit bekommen unsere Jugendleitungen jedes Mal etwas Neues geboten, das sie ihrer Jugendgruppe später näher bringen können. Dieses Mal dreht sich alles um das Raubfischangeln mit kleinen bis mittleren Streamern.
Die Vielfalt an möglichen Zielfischen ist sehr groß – Aitel, Barsch, Zander, Hecht, Forelle, Rapfen und viele mehr zeigen, dass dieses Seminar für jeden etwas zu bieten hat! Es muss nicht immer ein Salmonidengewässer sein, um erfolgreich mit der Fliegenrute zu fischen.

Hier geht`s zur Anmeldung

Dieses Jahr treffen wir uns an der Altmühl, im Herzen Bayerns, um Theorie und Praxis in die Tat umzusetzen. Unser langjähriger Fachreferent, Ralf Jessel, wird mit
gewohntem Charme und Expertenwissen durch das Wochenende führen. Hier geht`s zur Anmeldung

Bitte beachtet: Das Seminar ist restlos ausgebucht, es sind keine Anmeldungen mehr möglich.

Das Seminar ist kostenfrei, Verpflegung und Übernachtung werden ebenfalls von uns übernommen. Die Angelkarten müssen selbst bezahlt werden, das Angeln ist aber nicht verpflichtend – gerne könnt ihr euren Kolleginnen und Kollegen auch über die Schulter schauen. Watbekleidung ist absolut sinnvoll – es werden Leihsachen und auch Leihgerät zum Angeln zur Verfügung stehen, allerdings kann das v.a. bzgl. der Watkleidung nicht für jede/n gewährleistet werden. Bitte bei Anmeldung anmerken. Ohne gültigen Fischereischein oder entsprechende Ausrüstung zum waidgerechten Fischfang wird keine Erlaubnis ausgestellt.

Falls ihr euch nicht online anmelden wollt –  über unseren Flyer mit Anmeldeformular geht`s natürlich auch!

Erfolgreiches Fliegenfischen-Seminar: Mit Abstand unter die Oberfläche

Ein jeder Angler weiß, dass sich Geduld auszahlt. So sind wir sehr froh darüber, dass wir unser Seminar Fliegenfischen unter der Oberfläche vom 12.09. – 13.09.2020 durchführen konnten! In der wunderschönen Gegend rund um das niederbayerische Hutthurm besuchten unsere Jugendleitungen eine äußerst erfolgreiche Veranstaltung, angeleitet von unserem Fachreferenten, Ralf Jessel. Mit der Ilz schlängelt sich eine traumhaft schöne Fliegenfischer-Strecke durch die Landschaft, die wir am zweiten Tag befischen durften.

In unserer Unterkunft, dem Edhof, betreute uns die verantwortliche Familie Hanzi bestens – trotz Corona-Einschränkungen fühlten wir uns sehr wohl – es fehlte an nichts! Einen besonders großen Dank möchten wir Josef Heisl Jun. zukommen lassen. Josef ist mitverantwortlich für die Gewässerstrecke und ließ, wie sein Team vom Ilz-Fliegenfischen , keine Wünsche offen. Sie betreuten uns jeden Tag durch Fachwissen rund um die Region und das Gewässer. Darüber hinaus wurden uns die Tageskarten zur Unterstützung der Jugendarbeit umsonst zur Verfügung gestellt – einfach überragend!

Der erste Tag stand zunächst im Zeichen der theoretischen Grundlagen: Von den Ursprüngen des Fliegenfischens, über Gerätekunde, bis hin zu verschiedenen Tipps und Tricks vom Profi blieben keine Fragen offen. Die Einstellung unserer Teilnehmer war wie immer top – sie brachten sich aktiv in das Geschehen ein und waren konzentriert bei der Sache. Die Athmosphäre innerhalb der Gruppe war von Anfang an hervorragend! Nachdem wir nachmittags auf der Pferdekoppel einige Wurfübungen machten, bildete das abendliche Fliegenbinden den Abschluss des ersten Tages. Insgesamt 4 fängige Muster wurden gebunden – von Nymphen bis zum Streamer. Dabei zeigte sich unser Ralf äußerst erstaunt über das Geschick der Anwesenden.

Die von allen heiß ersehnte praktische Umsetzung folgte am zweiten Tag. Bei traumhaftem Wetter sowie Temperaturen jenseits der 25 Grad ließ es sich bestens an der frischen Luft und im kühlen Nass aushalten. Dass solch hohe Temperaturen den Salmoniden auf den Magen schlagen, tat dabei nichts zur Sache – schließlich heißt es Fischen und nicht Fangen! Dennoch konnte die ein oder andere wunderschön gezeichnete Äsche sowie ebenso prächtige Bachforelle überlistet werden. Doch auch für diejenigen, die keinen fischereilichen Erfolg hatten, war die gesamte Erfahrung in dieser wunderbaren Umgebung ein super Erlebnis!

Am Ende des Seminars waren sich ausnahmslos alle einig, dass unser Fliegenfischen unter der Oberfläche ein voller Erfolg war! Im Namen des Landesbüros der Bayerischen Fischerjugend möchte ich mich bei allen Beteiligten sehr herzlich bedanken! Von so viel Engagement kann unser Nachwuchs nur profitieren – Petri Heil!

Dominik v. Hunoltstein

Die richtige Fliegenschnur

Was bedeutet eigentlich WF und DT? Ist die Rute wichtiger als die Schnur?

Beim Fliegenfischen tauchen schnell viele Fragen auf – das Angebot an Ruten, Rollen und Schnüren ist beinnahe unermesslich. Aber was braucht es wirklich und wie kann man als Anfänger auch noch Geld sparen? Darum geht es in diesem Artikel.

Die Schnur-Typen kurz definiert:

WF = Weight forward, ein Ende der Fliegenschnur ist dicker, dort sitzt das Gewicht

DT = Double taper, die Schnur ist durchgehend dick und an beiden Enden verjüngt

INT = Intermediate, die Schnur sinkt leicht, schwimmt nicht

S = Sinking, die Schnur sinkt je nach Gewichtsklasse unterschiedliche schnell

Beim Fliegenfischen stellt die Schnur das Gewicht dar, um die winzigen Insektenimitationen ans Ziel zu befördern. Die Rute ist meist fein und weist eine hohe Biegefähigkeit auf, um, einer Peitsche ähnlich, die Schnur auf Weite zu „schleudern“.

Die Ruten und Schnüre werden in sogenannte AFTMA Klassen aufgeteilt, ein Allrounder für Forelle ist die Schnurklasse 5. Je größer die Zahl, desto steifer ist die Rute, sprich desto belastbarer ist sie.

Das hauptsächliche Gewicht der Schnur befindet sich innerhalb der sogenannten „Keule“, dem dicksten Teil, welcher nach vorne und hinten konisch ausläuft. Wenn man die gesamte Keule also aus den Ringen der Rute hat, sollte diese sich optimal „laden“.

Nun ist es wichtig zu überlegen, an welchem Gewässer man fischen, und welche Fischart man fangen möchte. Die meisten Fische fängt man an Bächen und Flüssen in sehr kurzen Distanzen, oft nur wenigen Metern. Weite Würfe an’s andere Ufer bringen in der Regel die wenigsten Fische. Also empfiehlt sich an Bächen und Flüssen im Allgemeinen eine kurzkeulige Schnur mit maximal 8 oder 9 Metern Keule. Das sorgt für Flexibilität in der Präsentation, dem Handling und für ordentlich „Wumms“ beim Schiessen lassen. Vor allem auch Anfänger bekommen durch das komprimierte Gewicht ein gutes Gefühl für die Schnur. Auch schwere Nymphen oder Streamer lassen sich mit einer kurzkeuligen Schnur deutlich leichter werfen, als mit einer langkeuligen.

Eine teure Schnur kann eine günstige Rute immens aufwerten, andersherum funktioniert das leider kaum. Das kann Euch beim Kauf eines Sets viel Geld sparen.

Beim Rollenkauf solltet ihr darauf achten, dass diese die Rute gut ausbalanciert. Haltet ihr die Rute am vorderen Ende des Korkgriffs, sollte sie also nicht nach vorne oder hinten überfallen.

Eine kurzkeulige Schnur bietet nicht nur für den Anfänger immense Vorteile, egal ob große Fliegen, Flexibilität in der Präsentation oder der Wumms beim Schießen-lassen, ihr werdet Euch deutlich leichter tun und einer günstigen, vielleicht schon im Schrank vergessenen Rute, wieder neues Potenzial verleihen.

Fliegenfischen unter der Oberfläche

Das Fliegenfischen gilt bekanntlich als die hohe Kunst des Angelns. In den vergangenen Jahren konnten wir uns durch verschiedene Seminare über diese tolle Angelart bereits davon überzeugen und viele interessante und nützliche Inhalte an unsere Jugendleitungen vermitteln.Dieses Jahr greifen wir das Fliegenfischen unter der Oberfläche auf. Nicht jede/r hat ein Gewässer in der Gegend, in dem die Fische regelmäßig zur Oberfläche steigen, um Nahrung aufzunehmen. Hier geht`s zur Anmeldung

Mit diesem Seminar geben wir euch alles an die Hand, was ihr für einen erfoglreichen Angeltag mit der Fliegenrute braucht – und zwar unter der Oberfläche! Somit ist die Angelei ebenso für verschiedene Fischarten geeignet, die ihre Nahrung häufig auch grundnah aufsuchen – es müssen nicht immer Salmoniden sein! Für die praktische Durchführung haben wir die Ilz im wunderschönen Niederbayern gewählt, wo uns perfekte Bedingungen für eine erfolgreiche Veranstaltung erwarten werden. Hier geht`s zur Anmeldung

Das Seminar ist kostenfrei, Verpflegung und Übernachtung werden ebenfalls von uns übernommen. Die Angelkarten müssen selbst bezahlt werden, das Angeln ist aber nicht verpflichtend – gerne könnt ihr euren Kolleginnen und Kollegen auch über die Schulter schauen. Watbekleidung ist absolut sinnvoll – es werden Leihsachen und auch Leihgerät zum Angeln zur Verfügung stehen, allerdings kann das v.a. bzgl. der Watkleidung nicht für jede/n gewährleistet werden. Bitte bei Anmeldung anmerken. Ohne gültigen Fischereischein oder entsprechende Ausrüstung zum waidgerechten Fischfang wird keine Erlaubnis ausgestellt.

Falls ihr euch nicht online anmelden wollt –  über unseren Flyer mit Anmeldeformular geht`s natürlich auch!