Graskarpfen oder Graser, wie sie bei uns oft genannt werden, sind wärmeliebende Fische. In ihrer angestammten Heimat Asien bewohnen sie bevorzugt warme Reviere. Auch in Bayern ist das so. Erst ab bestimmten Temperaturen kommen sie so richtig in Fahrt, und fressen auch nur dann wirklich „Gras“, das heißt Wasserpflanzen. Und so ein sommerlicher Graser-Raser an der Angel hat natürlich richtig Dampf unterm Kessel… 🙂
Rotfedern fangen mit Heuschrecken
Irgendwann ist wieder Sommer – Wir zeigen euch schon Mal die passende Angelmethode
Im Sommer entdeckt man oft Fischschwärme, die weit draußen an der Oberfläche stehen, oder in unzugänglichen Bereichen an Büschen und Bäumen. Sie fressen eigentlich nicht, ruhen eher. Kommt allerdings ein Insekt angeflogen, oder stürzt etwas Fressbares vom Baum in der Nähe, schwimmen gleich einige heran, und attackieren – gute Gelegenheit plus Futterneid! Das könnt Ihr ausnutzen, um zum Beispiel Eure Köderfische zu fangen.
Alles, was Ihr braucht, ist eine schwimmende Bombarde, ein Vorfach mit einem kleinen, dünndrahtigen Haken plus einem kleinen Auftriebskörper drauf, und ein paar Heuschrecken.
Die lassen sich während der warmen Jahreszeit schnell in fast jeder gesunden bayerischen Wiese oder am Gewässerrand fangen. Das macht echt Spaß! Zerdrückt bei der Köder-Heuschrecke vor dem Montieren Kopf und Brust, dann ist sie sicher tot. Steckt sie auf den kleinen Haken, und zwar vom Kopf her, zieht den Haken durch das Brustsegment, und führt ihn am Hinterleib wieder heraus.
Nach dem Montieren feuert Ihr Eure Montage samt Köder einfach mitten in den Schwarm.
Meistens sind die Fische das Platschen gewohnt, weil immer wieder ein Fisch springt. Falls die Tiere scheuer sind, könnt Ihr den Schwarm auch überwerfen, und die Bombarde mit dem Köder dran in den Schwarm hineinziehen. Kaum ist der Köder im Wasser oder im Schwarm angekommen, sind die futterneidischen Fische dann auch schon heran, und einer wird sich die Heuschrecke schnappen. Beim Weit-Draußen-Angeln seht Ihr das aber nicht direkt, sondern nur an der Bewegung des kleinen, bunten Auftriebskörpers auf dem Vorfach. Zuckt, zieht oder zittert er, ist ein Fisch dran.
Übrigens: Mit einer einzigen Heuschrecke lassen sich durchaus mehrere Fische fangen.
Selbst dann, wenn sie schon total zerfleddert oder ausgelaugt ist, beißen immer noch welche an. Ihr braucht also nicht jedes Mal eine neue nehmen, und schont dadurch den Bestand Eurer Köder. Petri Heil!
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