Alle an einer Schnur: Inklusion auf Angelveranstaltungen

Die Bayerische Fischerjugend setzt sich gezielt für das Thema Inklusion ein. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen aktiv in die Aktivitäten der Angelvereine zu integrieren. Wir wollen ihnen gleichberechtigte Teilhabe an der Fischerei und den Erlebnissen in der Natur ermöglichen, Unsicherheiten bei unseren Jugendleitungen abbauen, wichtige Fragen klären und zu aktivem Handeln ermutigen.  HIER gehts zur Online-Anmeldung

In unserem diesjährigen Seminar geht es um Angelveranstal-tungen mit Minderjährigen mit Inklusionsbedarf. Unsere Fachreferenten werden dabei direkt aus der Praxis berichten und dabei die wichtigsten Grundlagen behandeln, Möglichkei-ten für die Jugendarbeit aufzeigen und den rechtlichen Rah-men mit uns besprechen. Du erhältst dadurch zielgerichtete Praxisbeispiele und verschiedene Handlungsfelder für deine fischereiliche Jugendarbeit. Auch deine Fragen und Anregungen sind ein wichtiger Teil un-seres Seminars. Somit profitieren alle: Du als Jugendleitung und ganz besonders die Kinder und Jugendlichen – packen wir`s an!

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HIER gehts zu unserem Flyer mit Anmeldeformular. Sendet uns das ausgefüllte Formular einfach per Post oder E-Mail zu.

Bitte beachte unsere vollständigen Teilnahmebedingungen. Bei unentschuldigtem Fehlen und zu kurzfristiger Absage ohne plausiblen Grund wird die Ausfallgebühr in Rechnung gestellt.

Hinweis zu den Kosten:

Das Seminar mit allen nötigen Materialien und Inhalten ist kostenfrei. Die Verpflegung ist organisiert, wir essen in der Regel in einem nahegelegenen Restaurant, oder lassen in unser Seminarhaus liefern. Diese Kosten müssen selbst getragen werden. Das organisierte Verpflegungsangebot muss nicht angenommen werden, das kann auch individuell gelöst werden.

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Anmeldeschluss: 09.07.2027

Inklusion am Wasser: Gemeinsam fischen, erleben und Natur entdecken

Wackersdorf, 5. September – Ein besonderer Tag ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Natur und gelebter Inklusion fand am 5. September am Rauberweiher in Wackersdorf statt. Die Bayerische Fischerjugend veranstaltete gemeinsam mit dem Fischereiverein Oberpfälzer Seenland Wackersdorf e.V. ein Inklusionsfischen, erstmals unter der Schirmherrschaft von Alexander Flierl Mdl, bei dem 15 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag am Wasser verbrachten.

Bei bestem Wetter und guter Stimmung stand an diesem Tag vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Beim Fischen unterstützten sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig und konnten dabei auch zahlreiche Fangerfolge verbuchen. Für einen besonderen Höhepunkt gegen Ende der Veranstaltung sorgten zwei große Karpfen, die für viel Freude und Begeisterung bei den jungen Fischerinnen und Fischern sorgten. Selbstverständlich wurden sämtliche Fische waidgerecht versorgt und verwertet. Begleitet wurde die Veranstaltung von zahlreichen Gästen aus Politik und Fischerei. Unter ihnen waren der Alexander Flierl, Schirmherr für Inklusion bei der Bayerischen Fischerjugend und Vorsitzender des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, sowie Hans Holler, Stadtrat von Regensburg und Präsident des Fischereiverbands Oberpfalz, sowie der stellvertretende Landrat Peter Wein. Der gastgebende Verein wurde durch seinen 1. Vorsitzenden, Franz Neugebauer, vertreten.

Neben dem praktischen Fischen kam auch die Wissensvermittlung nicht zu kurz. Franz Neugebauer führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den „Erlebnispark Fisch und Natur“ am Rauberweiher und vermittelte dabei interessante Einblicke in die heimische Fisch- und Tierwelt sowie in die Bedeutung der Gewässer und ihrer Lebensräume. Das Inklusionsfischen machte deutlich, welchen wertvollen Beitrag die Fischerei zur Jugendarbeit und zum gesellschaftlichen Miteinander leisten kann. Beim gemeinsamen Hobby entstehen Begegnungen, Freundschaften und Erfolgserlebnisse – unabhängig davon, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht. Gerade diese Selbstverständlichkeit des gemeinsamen Erlebens stand bei der Veranstaltung im Vordergrund. „Inklusion bedeutet, gemeinsam etwas zu erleben und allen die Möglichkeit zu geben, Teil der Gemeinschaft zu sein“, wurde bei der Veranstaltung deutlich. Das Fischen bot dafür den passenden Rahmen: draußen in der Natur, am Wasser und mit viel Freude am gemeinsamen Tun.

Die Bayerische Fischerjugend bedankt sich herzlich beim Fischereiverein Oberpfälzer Seenland Wackersdorf e.V., seinen engagierten Mitgliedern sowie bei den Ehrengästen für die Unterstützung und das große Engagement. Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Das Inklusionsfischen am Rauberweiher war damit ein gelungenes Beispiel für gelebte Gemeinschaft und zeigte eindrucksvoll, wie Jugendarbeit, Fischerei, Naturerlebnis und Inklusion miteinander verbunden werden können.

Sonniges Inklusionsfischen in Neustadt bei Coburg

Am 13. Juni 2026 luden die Bayerische Fischerjugend und die Angelfreunde Meilschnitz e.V. zu einem weiteren Inklusionsfischen ein. Am idyllisch gelegenen Haiderteich in Neustadt bei Coburg erlebten die Teilnehmenden bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen einen unvergesslichen Tag am Wasser, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Naturerlebnis und gegenseitigem Respekt stand.

Insgesamt 14 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung nahmen an der Veranstaltung teil. Für einige von ihnen war es der erste Kontakt mit unserer Passion des Angelns. Mit großer Neugier und Begeisterung wurden die Angelruten ausgeworfen – und das mit beachtlichem Erfolg! Mehrere Schleien und Karpfen konnten gefangen werden, was bei den jungen Anglerinnen und Anglern für große Freude sorgte. Auch Neustadts Oberbürgermeister Dominik Heike ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu besuchen. Er zeigte sich beeindruckt von der Begeisterung der Jugendlichen und freute sich gemeinsam mit ihnen über die Fänge. Selbstverständlich wurden alle gefangenen Fische waidgerecht versorgt und verwertet. Neben dem Angeln warteten weitere abwechslungsreiche Stationen auf die Teilnehmer. Beim Zielwerfen konnten Geschicklichkeit und Treffsicherheit unter Beweis gestellt werden, während beim Bemalen von Wobblern die kreative Seite gefragt war. Die größte Aufmerksamkeit galt jedoch dem gemeinsamen Angeln, das den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bot, die Natur hautnah zu erleben und erste Erfahrungen im verantwortungsvollen Umgang mit Fisch und Gewässer zu sammeln.

Für die hervorragende Organisation waren insbesondere der 1. Vorstand der Angelfreunde Meilschnitz e.V., André Roschlau, sowie Jugendwart André Schiller verantwortlich. Mit viel Engagement, Herzblut und persönlichem Einsatz schufen sie eine familiäre und offene Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlten. Dabei wurden nicht nur Kenntnisse rund um das Angeln vermittelt, sondern auch wichtige gesellschaftliche Werte wie Zusammenhalt, Rücksichtnahme, Toleranz und gelebte Inklusion. Besonders hervorzuheben ist, dass die Initiative für diese Veranstaltung vom Verein selbst ausging. Mit dem Wunsch, gemeinsam ein Inklusionsfischen zu organisieren, traten die Verantwortlichen an die Bayerische Fischerjugend heran und bewiesen damit Offenheit, Weitblick und den Mut, neue Wege zu gehen. Die Bayerische Fischerjugend bedankt sich herzlich bei den Angelfreunden Meilschnitz e.V. für dieses vorbildliche Engagement!

Solche Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll, wie das Angeln Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenbringen kann. Diese Begegnungen fördern das gegenseitige Verständnis und ermöglichen allen Beteiligten wertvolle Erfahrungen in der Natur. Das Inklusionsfischen am Haiderteich war ein voller Erfolg und wird allen Beteiligten sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Nico Pellicer

Gemeinsames Zeichen für Inklusion

Bayerische Fischerjugend und AFV Riedenburg begeistern junge Angler

Am 12. Juni 2026 luden die Bayerische Fischerjugend und der Altmühl-Fischerei-Verein Riedenburg e.V. zu einem Inklusionsfischen an der Schleuse Riedenburg ein. Zu den geladenen Gästen zählten Leo Dietz aus dem Bayerischen Landtag, Oberbürgermeister Max Sedlmeier, Ewelina Lautenschlager, Simon Ternyik, Bianca Bielmeyer, Felix Reebs sowie der Präsident des Altmühl-Fischerei-Vereins Riedenburg, Ludolf Wasner.

22 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung nahmen an der Veranstaltung teil und ließen sich vom Regen keineswegs davon abhalten, stundenlang zu fischen. Dem erfolgreichsten Teilnehmer gelang es sogar, bei seinem ersten Angelausflug überhaupt, 4 Fische an Land zu ziehen. Alle Fänge wurden ordnungsgemäß verwertet. Neben dem Angeln sorgten das Bemalen von Wobblern und ein Angelspiel für große Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen.

Ein weiteres Highlight war die Beteiligung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Donau MDK, das eine Führung durch die Kraftwerksschleuse Riedenburg ermöglichte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in die Funktionsweise der Anlage und konnten viele Bereiche selbst erkunden. Sabrina Saaristo führte die Gruppe fachkundig, anschaulich und mit viel Engagement durch das komplexe Bauwerk mit seinen zahlreichen Ebenen. Die Kinder zeigten großes Interesse und waren von den Eindrücken begeistert. Dafür gilt Sabrina sowie dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt ein herzlicher Dank.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Fischereivereins investierten viel Zeit, Arbeit und Herzblut in die gemeinsame Planung, den Aufbau und die Durchführung der Veranstaltung. Besonders hervorzuheben ist Jugendwart Gerald Machnitzke, dem die Jugendarbeit sowie die Vermittlung von Natur- und Umweltschutz besonders am Herzen liegen. Auch die fischereiliche Betreuung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde mit großem Engagement übernommen. Der reibungslose Ablauf der Veranstaltung zeigte eindrucksvoll die langjährige Erfahrung des Vereins in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die Bayerische Fischerjugend bedankt sich herzlich beim Altmühl-Fischerei-Verein Riedenburg für die hervorragende Zusammenarbeit und das außergewöhnliche Engagement. Der Tag am Wasser war ein voller Erfolg und vermittelte neben der Freude am Fischen wichtige Werte wie Gemeinschaft, Inklusion, Toleranz und den respektvollen Umgang mit den Naturschätzen Bayerns.

Inklusionsfischen der Lechfischer – Ein Tag voller Gemeinschaft und Freude

Am 30.06.2026 veranstalteten Die Lechfischer e.V. bereits zum 20. Mal ihr Inklusionsfischen und setzten damit erneut ein beeindruckendes Zeichen für gelebte Inklusion. Insgesamt 22 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, darunter Bewohner des Magnusheims sowie die Jungfischer der Lechfischer, verbrachten gemeinsam einen erlebnisreichen Tag am Lech. An verschiedenen Gewässerabschnitten wurde gemeinsam geangelt, gelacht und die Natur erlebt.

Ein solcher Tag ist nur durch das große Engagement vieler Ehrenamtlicher möglich. Jugendwart Jan Bräuer, Vorstand Franz Schmucker, sowie der Landesjugendleiter von Oberbayern, Armin Hauenstätter, kümmerten sich gemeinsam mit einer großen Zahl engagierter Vereinsmitglieder mit viel Herzblut um die Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Mit ihrem Einsatz schufen sie beste Voraussetzungen für einen unvergesslichen Tag am Wasser. Auch die Fische zeigten sich beißfreudig. So konnten die jungen Anglerinnen und Angler eine stattliche Anzahl an Forellen fangen, was bei allen Teilnehmern für große Freude sorgte. Selbstverständlich wurden sämtliche Fische waidgerecht versorgt und verwertet. Neben dem Angeln selbst konnten sich die Teilnehmenden beim Wobblerbemalen kreativ verwirklichen.

Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten gehört das Inklusionsfischen fest zum Vereinsleben der Lechfischer. Dieses langjährige Engagement verdient höchste Anerkennung und ist ein hervorragendes Beispiel für gelebte Inklusion sowie für die wertvolle Jugendarbeit in den Fischereivereinen. Die Bayerische Fischerjugend freut sich sehr, dass diese besondere Veranstaltung auch künftig fortgeführt werden soll, bedankt sich herzlich bei den Lechfischern für die Einladung und die Möglichkeit, diesen besonderen Tag begleiten zu dürfen. Ebenso gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ein großes Dankeschön für ihren Einsatz. Mit viel Zeit, Herzblut und Engagement haben sie den Kindern und Jugendlichen ein unvergessliches Naturerlebnis ermöglicht und einmal mehr gezeigt, welche verbindende Kraft die Fischerei besitzt.

Inklusionsfischen der Bayerischen Fischerjugend in Oberfranken

Zusammen an einer Schnur: Einladung zu unserem Inklusionsfischen in Neustadt bei Coburg

Am 13.06.2026 findet das Inklusionsfischen der Bayerischen Fischerjugend in Riedenburg statt. Minderjährige und junge Erwachsene von 7 bis 27 Jahre können sich unserem tollen Hobby unter fachkundiger Begleitung widmen. Von 10:00 – 14:00 Uhr treffen wir uns am Haiderteich der Angelfreunde Meilschnitz, um gemeinsam einen tollen Angeltag zu erleben! Für eine kostenfreie Verpflegung ist gesorgt. Auch das Angelgerät wird vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. Es darf natürlich auch gerne die eigene Ausrüstung verwendet werden.

HIER geht es direkt zum Einladungsschreiben

Haben  wir euer Interesse geweckt?

Meldet euch direkt bei unserem Projektverantwortlichen, Nico Pellicer, unter folgenden Kontaktdaten:

E-Mail: nicolas.pellicer@fischerjugend.de

Tel.: 0171 1693418  

Wir freuen uns auf tolle gemeinsame Stunden am Wasser mit euch!