Fein ist fein: Fliegenfischen leicht gemacht

Volles und tolles Seminar in Paulushofen

Das Fliegenfischen hat seine ganz eigene Faszination. Diese wunderbare Angelart ist eine unglaublich spannende, interessante und vielseitige Methode für nahezu jeden Gewässertyp! Genau das möchten wir an unsere Jugendleitungen mit dieser beliebten Seminarreihe weitergeben. Besonders für unsere Jugendgruppen bedeutet es eine super Aktivität am Wasser, die nicht nur das anglerische Können, sondern auch das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge fördert. Der Fokus lag dieses Jahr auf dem leichten Gerät bis zur Klasse 5. Von verschiedenen Weißfischen und Salmoniden, bis zu Barschen deckt die feine Fliegenfischerei eine sehr große Palette an Zielfischen und Gewässerarten ab. In Paulushofen bei Beilngries führten wir hierzu wieder ein sehr erfolgreiches Seminar durch, das mit 21 Personen restlos ausgebucht war.

Tag 1: Theorie, Feingefühl und eine super Verpflegung

Unsere Fachreferenten, Ralf Jessel und Sebastian Steinbeißer, widmeten sich zunächst den geschichtlichen Hintergründen sowie grundlegenden Informationen zum Angelgerät und dessen Handhabung. Ergänzt wurden die Fachvorträge durch eine ganz spezielle, äußerst leichte Angelart: Tenkara. Hier wird ohne Rolle und mit speziellen Schnüren und Kunstfliegen den Fischen nachgestellt. Zu beachten gilt es hier, dass man dem Fisch nach dem Anbiss problemlos folgen kann, um Abrisse zu vermeiden.

Außerdem durften die Lebenszyklen verschiedener Fluginsekten, deren Lebensräume sowie ihre Wichtigkeit als Fischnährtiere nicht fehlen. Diese ökologischen Zusammenhänge beeinflussen beim Fliegenfischen letztendlich auch die Wahl des richtigen Köders und schaffen ein Bewusstsein für den vielseitigen Lebensraum, den unsere Gewässer darstellen.

Der restliche Seminartag stand ganz im Zeichen des Feingefühls. Unsere Gruppe durfte unter direkter Live-Anleitung über Kamera und Fernseher einige fängige Fliegenmuster nachbinden. Unsere Teilnehmenden deckten jede Gewässerschicht ab, banden Trocken- und Nassfliegen sowie Nymphen-Muster. Mit diesen fängigen Kreationen sollte sich am Folgetag auch der ein oder andere Fangerfolg einstellen!

Erwähnen möchten wir außerdem unser Seminarhaus, den Landgasthof Euringer, der in Sachen Service, Freundlichkeit, Flexibilität und Verpflegung wirklich keine Wünsche offen ließ! Wir fühlten uns in jeder Hinsicht gut aufgehoben und konnten uns vollumfänglich auf unser Seminar konzentrieren.

Tag 2: Erfolgreicher Praxistag bei tollen Gastgebern

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es runter ans Wasser. Genauer gesagt trafen wir uns am Fischerhäusl des Gastgebenden Vereins, des Fischereivereins Beilngries. Hier erwartete uns der Vorstand, Wolfgang Rührmeier, mit einer kurzen Einweisung in die Fischgewässer. Wir durften sowohl ein Stück der Altmühl, als auch die Sulz befischen – und das kostenfrei! Zu Mittag lud uns Wolfgang am Vereinsheim noch zu Pizza ein. Wir sagen herzlich PETRI DANK für die außergewöhnliche Gastfreundschaft!

Vor unserer Pizza-Pause ging es aber erstmal an die praktischen Übungen mit dem Fliegengerät, die wir auf einer großen Wiese am Wasser durchführten. Wie immer sehr erfreulich war, dass bereits erfahrenere Jugendleitungen die absoluten Neulinge sofort unterstützten. So dauerte es auch nicht lange, bis die Grundlagen von jeder und jedem gut umgesetzt wurden. So konnte es an die „echte“ Praxis gehen – vor allem Döbel, aber auch Barsche und Forellen wollten wir an unsere Fliegen bekommen.

Unsere Teilnehmenden fingen einige Fische, aber der größte Erfolg zog sich über beide Seminartage: Engagement, Neugier und Hilfsbereitschaft zeichneten dieses tolle Wochenende aus! Wenn diese Einstellung an die Jugendgruppen weitergegeben wird, werden wir bald einige junge, motivierte und begeisterte Fliegenfischerinnen und Fliegenfischer an unseren Gewässern bewundern können.

Auch ein Reporter des Donaukuriers fand Gefallen an unserem Seminar und verfasste einen Artikel über uns (nur für Plus-Mitglieder abrufbar) – HIER geht es zum Zeitungsbericht. Schön, wenn das Engagement unserer Jugendleitungen auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird!

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal und…

…PETRI DANK AN ALLE BETEILIGTEN!

Dominik v. Hunoltstein

Rutten, Ruten, Pädagogik – und eine Menge Spaß dabei!

Erfolgreiches Seminar zum Quappenangeln in Augsburg

Bayerns Fisch des Jahres stand vom 24.02. – 25.02.2024 ganz im Mittelpunkt des Geschehens. Die Rutte, vielerorts auch Quappe genannt, hat im deutschsprachigen Raum noch viele weitere Namen und ist ein ebenso interessanter wie schöner Vertreter unserer heimischen Fischarten. Engagierte Jugendleitungen aus ganz Bayern fanden sich im Vereinsheim des Fischereivereins Augsburg e.V. ein, um in Theorie und Praxis so einiges über diesen faszinierenden Fisch und dessen gezielten Fang zu erfahren. Darüber hinaus war die wichtige pädagogische Arbeit mit unseren Jugendgruppen ein Schwerpunkt an diesem Wochenende.

Teamwork in Theorie und Praxis

Interaktiv ist das Stichwort auf allen unseren Seminaren. Die Teilnehmenden sollten, eingeteilt in Gruppen, verschiedene Themenbereiche rund um die Rutte und das Angeln erarbeiten. Folgende Schwerpunkte galt es zu behandeln: Biologie und Lebensweise der Rutte (Gruppe 1); Angelgerät, Angelzubehör und Köder (Gruppe 2); Gewässer, Angelstellen, Saison und Wetter (Gruppe 3). Im Anschluss daran präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse, ehe diese in einer Diskussionsrunde gemeinsam ergänzt und vertieft wurden. Es folgte noch eine Vorstellung des Gewässers, an dem wir im späteren Verlauf des Seminartages unser Glück versuchten.

Nach dem Mittagessen erfolgte der Übergang zur fischereilichen Praxis. Gerätekunde, inklusive Anschauungsmaterial, und das Binden einiger Angelmontagen standen auf dem Programm. Die Materialien hierfür stellte das Landesbüro allen Teilnehmenden zur Verfügung. So entstanden ausgeklügelte Grundmontagen und auch der ein oder andere sehr nützliche Angelknoten wurde aufgezeigt. Auch hier war wieder zu sehen, mit welcher Bereitschaft sich unsere Jugendleitungen gegenseitig unterstützten!

Auf die Angelplätze, fertig, los

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Schmutter. Es handelt sich um ein kleines Fließgewässer, welches viele Fischereivereine zur Verfügung haben. Damit deckten wir alle Regionen Bayerns recht gut ab, sodass das Erlernte für alle unsere Teilnehmenden mit ihren Jugendgruppen teilweise eins zu eins umsetzbar ist. Wenn, würde es sich ohnehin nur durch die Stärke des Angelgerätes unterscheiden, denn die aufgezeigten Montagen sind wirklich überall anwendbar. Noch vor der Dämmerung wählten alle ihre Angelplätze und legten die Ruten aus. Der Zielfisch ließ sich allerdings nicht zum Anbiss verleiten, aber dennoch hatten wir eine tolle Zeit am Wasser! Warme Kleidung und Lunchpakete ermöglichten allen das Angeln bis in die Nacht hinein, ohne dass es in irgendeiner Weise unangenehm wurde.

Jugendarbeit: Ehrenvolle Aufgabe mit Vorbildcharakter

Der zweite Seminartag drehte sich ganz um die tolle und wichtige Funktion unserer Jugendleitungen. Den Einstieg in dieses bedeutsame Thema bildeten wieder Gruppenarbeiten. Zugeschnitten auf das Seminarthema Ruttenangeln bearbeiteten die Teilnehmenden folgende Aufgabenstellungen: Durchführung einer Gruppenstunde (Gruppe 1); Vorbereitung Angeltag – fischereilich (Gruppe 2); Leibliches Wohl am Wasser (Gruppe 3); Aufsichtspflicht (Gruppe 4). Es folgte wieder eine gemeinsame Diskussion und ein reger sowie konstruktiver Austausch untereinander.

Anschließend hörten alle Anwesenden noch einen Fachvortrag über Pädagogische Hintergründe für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, den positiven Einfluss der Jugendarbeit im Angelverein sowie Tipps und Methoden für sinnvolle und aktive Gruppenstunden.

PETRI DANK an die Gastgeber und alle Beteiligten

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an unsere Gastgeber vom Fischereivereins Augsburg e.V.! Ebenso können wir uns nur immer wieder bei unseren Jugendleitungen bedanken, die unsere Seminare zu so einem Erfolg machen. In der fischereilichen Jugendarbeit ist viel mehr möglich, als „nur zu angeln“! Mit dem gezeigten Engagement über die beiden Seminartage werden die Jugendgruppen definitiv profitieren. PETRI DANK an alle und bis bald!

Ihr möchtet einen bewegten Einblick in das Seminar?

HIER geht`s zu unserem Kurzvideo auf Instagram!

Dominik Hunoltstein

Am Regen nicht im Regen stehen

Erfolgreiches Jugendleitungs-Seminar zum Streamerfischen auf Hecht

„Federn für Entenschnäbel“ war vom 24.06. – 25.06.2023 das Thema, dem sich unsere Jugendleitungen annahmen. Konkret ging es unter diesem Titel um das Angeln mit dem Streamer auf Hecht. Unter fachkundiger Leitung von Ralf Jessel fanden wir uns in und am Regen ein, um zwei wunderbare Tage in Theorie und Praxis zu erleben. Nachdem wir leider ein paar Absagen bekommen haben, waren dennoch 9 Leute daran beteiligt, unser Seminar zu einem tollen Erfolg zu machen.

Theorie, Gerätekunde und Köder „Marke Eigenbau“

Der erste Tag drehte sich ganz um die Grundlagen zum Thema. Streamer sind sehr vielseitige Köder, die sowohl mit der Spinn- als auch Fliegenrute erfolgreich gefischt werden können. Dementsprechend deckten wir auch sämtliche Facetten der Streamer-Fischerei ab. Wurfübungen mit der Fliegenrute durften da natürlich auch nicht fehlen. Bei strahlendem Wetter konnte ein Großteil der Inhalte direkt an der frischen Luft durchgeführt werden – so wie wir es vom Angeln gewohnt sind.

Ein Teil des Seminars wurde trotzdem nach drinnen verlegt, denn einige Informationen ließen sich auf einem Bildschirm einfach besser darstellen. So verging ein lehr- und ereignisreicher Tag, dessen Abschluss das gemeinsame Binden und Basteln eines Streamers und Spinner-Streamers bildete. Hier zeigte jedes Gruppenmitglied gute Fingerfertigkeiten, sodass zwei klasse Kunstköder entstanden, die in Zukunft sicher Fisch bringen werden!

Der Hitze zum Trotz: Praktische Umsetzung in toller Umgebung

Der zweite Seminartag stand dann ganz im Zeichen der Praxis. Die meisten aus unserer Gruppe griffen dabei zur Fliegenrute, andere versuchten ihr Glück mit der Spinnausrüstung. Das Wetter meinte es, wie in den letzten Wochen, wieder sehr gut mit uns – für das Angeln allerdings zu gut. Bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad ließen sich die Fische nicht blicken – erst recht nicht in einem unserer Keschernetze. Dennoch konnte eine Umsetzung am Wasser bestens aufgezeigt werden. Unsere Teilnehmenden stellten viele konkrete Fragen und bekamen Tipps aus erster Hand. Die Fische werden kommen – bestenfalls bei einer Durchführung mit der Jugendgruppe! Die wunderschöne Umgebung trug ihren Teil zur tollen Atmosphäre untereinander bei.

Petri Dank für das Engagement und unsere Unterstützer

Die Bayerische Fischerjugend bedankt sich im Namen des gesamten Landesbüros für das tolle Engagement unserer Jugendleitungen! Sie waren wie immer mit großem Intersse, Hilfsbereitschaft und Tatendrang bei der Sache. Unter diesen Voraussetzungen machen unsere Seminare einfach Spaß. Deswegen sind wir uns sicher und froh darüber, dass das Erlernte genau so in der Jugendgruppe ankommen wird!

Ebenfalls erwähnen möchten wir den Ortsfischereiverein Regen e.V. – wir bekamen eine Gewässereinweisung, Unterstützung beim Fliegenbinden und Praxisteil sowie die Angelkarten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir sagen herzlich PETRI DANK an den Verein und seine beiden Mitglieder Matthias Mader und Salvatore Mercuri!

Dominik Hunoltstein

Ei – was schwimmt denn da?

Erfolgreiches Brutboxen-Seminar 2022 in Eichstätt.

Vom 08.10. – 09.10.2022 drehte sich in Titting im Landkreis Eichstätt alles um eine aktive Umweltmaßnahme. Brutboxen-Projekte fördern den ökologischen Zustand unserer Gewässer und vermitteln Verantwortung gegenüber dem Lebensraum Wasser. Gerade mit der Jugendgruppe macht eine Durchführung Sinn, denn diese Verantwortung schafft bei unserem Nachwuchs früh ein wichtiges Bewusstsein für Zusammenhänge in unserer Natur.

Expertenwissen in Theorie und Praxis

Unsere beiden Fachreferenten, Reinhold Hauke und Peter Fischer, setzen sich seit rund 20 Jahren in ihrem Bezirk Schwaben sowie ganz Bayern mit Herz und Fachwissen für das Projekt ein. Durch dieses Engagement findet es auch über die bayerische Landesgrenze hinaus große Beachtung. Diesmal waren unsere Jugendleitungen an der Reihe – um das Erlernte später an ihre Jugendgruppen weiterzugeben und umzusetzen. In Theorie und Praxis lernten sie alles über verschiedene Brutboxen-Systeme, deren Einsatzgebiete und das korrekte Einbringen in das Gewässer.

Von der Schulungs- an die Werkbank

Am ersten Seminartag starteten wir mit den theoretischen Grundlagen. Dabei behandelten unsere Referenten alles Wissenswerte zu den verschiedenen Modellen an Brutboxen und die Betreuung der Systeme. Die richtige Handhabung der Fischeier sowie deren Pflege während des gesamten Prozesses wurden ebenso aufgezeigt, wie direkte Beispiele zur Umsetzung mit Jugendgruppen. Schnell wurde klar, welchen Wert ein solches Projekt für unsere Umwelt und das Bewusststein unseres Nachwuchses hat! Bei den schlüpfenden Fischen stellt sich der sogenannte „Homing-Effekt“ ein, der die Tiere dazu veranlasst, das Gewässer als Heimat wahrzunehmen. Dies fördert die spätere Laichbereitschaft der Bachforellen und hilft somit, einen selbsterhaltenden Bestand aufzubauen. Ein ebenso wichtiger Aspekt besteht darin, dass unser Nachwuchs bei der regelmäßigen Pflege der Brutboxen Verantwortung und Wertschätzung gegenüber dem Lebensraum Gewässer und dessen Lebewesen erfährt. An diesen Aufgaben wächst die Gruppe! Nach dem Mittagessen ging es in die Werkstatt. Dort bauten unsere Teilnehmenden unter fachkundiger Betreuung von Reinhold und Peter funktionierende Brutboxen, die mitgenommen werden durften. Maßstabsgetreue Baupläne, passende Werkzeuge und Materialien lagen hierfür bereit. Nachdem die Spähne und Funken flogen, ließen wir den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen. Ein verdienter Abschluss nach einem ereignisreichen Tag!

Richtiger Einsatz der Brutboxen: Mit Fachwissen zum Erfolg

Am zweiten Seminartag ging es an die Anlauter, einem kleinen Zufluss der Altmühl. Zwei Gruppen wurden gebildet, um die Inhalte effektiver darzustellen. Die richtigen Standorte wurden aufgezeigt und mussten mit Rechen, Grabgabeln und Spitzhacke bearbeitet werden. Denn die Fischbrut benötigt lockeren Kies und Gestein, wovon noch zusätzlich etwas eingebracht wurde. Hier finden die geschlüpften Fische nach dem Verlassen der Brutbox Schutz vor Strömung und Fressfeinden. Mit dem beispielhaften Einsatz verschiedener Brutboxen-Systeme und der Vorbereitung konnten alle notwendigen Schritte in Theorie und Praxis umgesetzt werden. Einer erfolgreichen Durchführung mit der Jugendgruppe steht also nichts mehr im Wege!

Wirksame Öffentlichkeitsarbeit

So ein Brutboxen-Projekt ist das perfekte Beispiel dafür, dass wir Angler/innen mehr machen, als Fische zu fangen! Vor allem, wenn unser Nachwuchs hier eine Verantwortung trägt, schafft das positive Aufmerksamkeit. Fragt für eine Durchführung bei der Lokalpresse an und teilt sie in den sozialen Netzwerken. Auf Landesebene hatten wir auf dem Seminar 2021 einen professionellen YouTuber dabei. Es entstand ein toller Brutboxen-Film vom Seminarwochenende, bis zu einer Umsetzung des FV Augsburg mit der Jugengruppe! Auch hier war die Regionalpresse dabei und einige Passanten staunten über so viel Engagement. Schaut einmal rein und überzeugt euch davon. Unser Fischerjugend-Kanal hat außerdem noch weitere tolle Videos für euch im Angebot.

Petri Dank an unsere Gastgeber und alle Beteiligten

Wir möchten uns vonseiten des Landesbüros bei Roland Wünsch und seinem Anglerverein Eichstätt bedanken. Wir nutzten ihr Gewässer für das Einbringen der Boxen und wurden durch Roland auch in der Organisation toll unterstützt. Vielen Dank dafür!

PETRI DANK an alle Beteiligten für ein tolles, interessantes und abwechslungsreiches Seminar! Bei unseren Referenten und Jugendleitungen war viel Engagement, große Hilfsbereitschaft und Interesse zu spüren. Unsere Jugendgruppen und unsere Gewässer werden von eurem Engagement profitieren!

Dominik v. Hunoltstein

Jetzt läufts am großen Fluss

Erfolgreiches Jugendleitungs-Seminar an der Donau bei Weltenburg.

Vom 17.09. – 18.09.2022 trafen sich einige unserer engagierten Jugendleitungen zu unserem Seminar Angeln am großen Fluss. Seit Wochen war es restlos ausgebucht und die Erwartungen dementsprechend groß. Eines kann vorweg genommen werden: Die Vorfreude war berechtigt, denn trotz kalter und ungemütlicher Bedingungen am Wasser machten wir das Seminar in Theorie und Praxis zu einem vollen Erfolg!

Der erste Seminartag stand ganz im Zeichen der Theorie. Dabei war uns wichtig, nicht nur verschiedene Angeltechniken und Geräte aufzuzeigen, sondern auch die Besonderheiten eines großen Flusses zu erörtern. Denn wir hatten es mit einem ganz besonderen Gewässer zu tun: Die Donau prägt unsere Geschichte kulturell, wirtschaftlich und landschaftlich seit Jahrhunderten. Die Charakteristik der Donau wurde ebenso behandelt, wie menschliche Eingriffe und deren Auswirkungen in solche Ökosysteme. Darüber hinaus wurde der Lebensraum eines solchen Gewässers, dessen Biodiversität und Besonderheiten aufgezeigt.

Nach dem Mittagessen ging es an die fischereilichen Themen. So wandelbar ein großer Fluss ist, so unterschiedlich kann man ihn auch befischen! Kunst- und Naturköder, verschiedene Varianten des Ansitzangelns, Spinn- und Fliegenfischens – alles fand seinen Platz im Seminarablauf. Unsere Teilnehmenden brachten sich hierzu super ein! Es wurden Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und konstruktiv diskutiert. Die positive Dynamik der gesamten Gruppe verdient hier nochmal ein Extra-Lob! Beim Bau verschiedener Montagen bewiesen sie abermals Teamgeist und unterstützten sich gegenseitig.

Perfekt vorbereitet ging es also am Folgetag ans Wasser. Der Kreisfischereiverein Kelheim unterstützte uns im Voraus mit dem Bereitstellen der Angelkarten sowie einer Einweisung in die Gewässerstrecke – Petri Dank dafür! Leider zeigte sich das Wetter weniger freundlich und ein kalter Wind mischte sich mit gelegentlichen Regenfällen. Dennoch waren unsere Jugendleitungen eifrig bei der Sache und versuchten ihr Glück auf unterschiedliche Weise – passend zum vorangegangenen Theorie-Teil. Trotz der widrigen Umstände konnten ein paar Fische gelandet werden, darunter zwei Barsche über 30 Zentimeter, die eine leckere Mahlzeit ergeben werden.

Erfolgreich waren sowieso alle – denn unsere Jugendgruppen werden von so viel Engagement am meisten profitieren! Die Bayerische Fischerjugend sagt PETRI DANK und bis zum nächsten Mal!

Dominik Hunoltstein

Von kleinen Fliegen und fliegenden Kleinfischen

Erfolgreiches Fliegenfischen-Seminar in Eichstätt

Unsere Fliegenfischen-Seminare erfreuen sich großer Beliebtheit. Dieses Jahr boten wir zu dieser wunderbaren Angelart das volle Programm! Von der sehr feinen Fischerei mit Trockenfliegen, Nassfliegen und Nymphen, bis zum Umgang mit Zweihandruten und großen Streamern deckten wir alle Facetten ab. Vom 19.02. – 20.02.2022 fanden sich unsere interessierten Jugendleitungen in der DJH Eichstätt ein, um von Ralf Jessel und Maurice Bannach alles Wissenswerte zu Ködern, Gerät und die richtige Umsetzung in der Praxis zu erfahren. Große Unterstützung erhielten die beiden von unserem Teilnehmer Roland Wünsch, einem ebenfalls sehr erfahrenen Fliegenfischer.

Theorie und Praxis wie im Flug

Der erste Seminartag startete mit dem theoretischen Teil im Seminarraum unserer Unterkunft. Geschichtliche Hintergründe, die Weiterentwicklung von Angelgerät und Angeltechniken sowie allgemeine Gerätekunde waren die Themen. Besonders interessant ist die Vielfalt des Fliegenfischens! Es gibt kaum eine Fischart, die nicht mit der Fliegenrute überlistet werden kann. Sämtliche Gewässerschichten, von der Oberfläche, bis zum Grund, lassen sich mit der richtigen Ausrüstung und Technik befischen.

Nach dem Mittagessen setzten wir die Theorie in die Praxis um. Die Grundtechniken des Fliegenwerfens wurden so direkt verinnerlicht. Hierfür ging es an die Altmühl, um einige Techniken auch gleich am Wasser umzusetzen. Hakenlose „Fliegen“ aus Wollfäden hingen an den Vorfächern, denn wir fischten diesmal nicht. Das Wetter zeigte sich sonnig, aber kühl. Besonders der frische Wind hätte gerne etwas milder sein können. Wir Angler/innen gehören aber nunmal an die frische Luft! Insgesamt zeigten sich unsere Jugendleitungen sehr interessiert und engagiert. So dauerte es auch nicht lange, bis die Würfe weiter, zielgenauer und sauberer von der Hand gingen.

Am seidenen Bindfaden

An Tag 2 bewiesen unsere Jugendleitungen viel Fingerspitzengefühl. Das Fliegenbinden ist nochmal eine ganz eigene Kunst. Es gibt unzählige Muster und Größen, von denen uns Ralf einige fängige Exemplare vorführte. Unter direkter Anleitung banden die Teilnehmenden winzige bis große Kunstfliegen nach: Nymphen, Trockenfliegen, Streamer – auch hier ließen wir nichts aus. Über eine Kamera, die mit einem Bildschirm verbunden war, verfolgten wir jeden Bindeschritt. Natürlich blieb die persönliche Betreuung nicht aus. Beim letzten Muster wurde es dann richtig persönlich: Unsere Teilnehmenden banden ein Muster komplett frei aus ihrer Phantasie heraus. Denn was gibt es Schöneres, als mit einem selbst entworfenen Köder einen Fisch zu überlisten? Das Fliegenbinden ist auch deshalb eine tolle Beschäftigung für die Gruppenstunde mit dem angelnden Nachwuchs!

Petri Dank an alle Beteiligten

Die Bayerische Fischerjugend möchte sich bei allen Beteiligten für das überragende Engagement bedanken! Auch dieses Seminar wurde durch eure Bereitschaft und euer Interesse zu einem vollen Erfolg. Unsere Jugendgruppen werden definitiv davon profitieren! Ein großes Petri Dank gilt auch dem Anglerverein Eichstätt, besonders in Person von Roland Wünsch, der uns das Gelände für unsere Wurfübungen zur Verfügung gestellt hat!

Dominik Hunoltstein

Unser Jahr in Bildern

Liebe Jugendleitungen, liebe Jungfischer/-innen,

auch unser Jahr war durch die Corona-Situation beeinflusst. Dennoch konnten wir, auch dank eures Engagements, einige Veranstaltungen und Projekte durchführen – wir sagen herzlich Petri Dank dafür! Untenstehend seht ihr ein paar Impressionen aus dem Jahr 2021:

Projekte

Unsere Projekte 2021 drehten sich um lehrreiche, informative und kurzweilige Inhalte für unsere Jugendgruppen.

Jugendreporter im Einsatz

Für unsere Sozialen Netzwerke und unsere Website waren unsere Jugendreporter eifrig bei der Arbeit! Auf unseren Seminaren, am Wasser, oder für Angelmethoden und Montagen wurde tolles Video- und Bildmaterial für euch erstellt. Schaut auch mal auf YouTube, Instagram und Facebook vorbei!

Blogbeiträge

Auf unserer Website und den sozialen Kanälen stellen wir euch regelmäßig neue Blog-Beiträge bereit. Ob unsere Comics, oder Tipps aus der Praxis – auch hier könnt ihr immer wieder Nützliches mitnehmen!

Arbeitshilfen für die Jugendarbeit

Um eure ehrenvolle Aufgabe als Jugendleitung zu unterstützen, haben wir bisher zwei interessante Arbeitshilfen als Druckversion und digitale Ausgabe mit unterschiedlichen Schwerpunkten erstellt. Sie beinhalten viele nützliche Tipps und Anregungen für Aktionen mit eurer Jugendgruppe. Weitere folgen, seid gespannt!

Fischerjugend lernt – unsere Broschüren & digitale Lernplattform

Erweitert euer Wissen mit den Broschüren Fish and Nature und unserer Lernplattform www.fischerjugend-lernt.de zu sämtlichen Themen des Angelns. Wissenswerte Fakten, unterschiedliche Quizfragen und vieles mehr erwarten euch, zielgerichtet und toll aufbereitet für unseren fischenden Nachwuchs. Eine super Möglichkeit, unserer Leidenschaft auch abseits der Gewässer nachzugehen und dabei gleich etwas zu lernen!

Fischer machen Schule

Natürlich haben wir auch dieses Jahr wieder zahlreiche Schulen, Kindergärten und ähnliche Einrichtungen mit unserem Material zu Fischer machen Schule versorgt. Auch wenn nicht immer die Möglichkeit einer praktischen Durchführung gegeben war, konnten über unsere Hefte wichtige Inhalte zur Umweltbildung beigetragen werden! Außerdem wurden Anregungen für neue Ansätze einer Projektdurchführung zusammengertragen und werden 2022 weiter ausgearbeitet.

Angeln in Bayern: Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche

Viele interessierte Kinder und Jugendliche hatten bisher keine Berührungspunkte mit dem Angeln. Daher fehlt häufig auch das Wissen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, in Bayern angeln gehen zu können. Bereits 2020 haben wir hierfür eine Broschüre (Punkt 1 auf der Seite) erstellt. Dieses Jahr ging zusätzlich unser Vereinsfinder auf unserer Website online. Hier können sich alle Interessierten darüber informieren, welche Angelvereine sich in ihrem Landkreis befinden. Für unsere Vereine haben wir außerdem eine Mustereinladung (Punkt 2 auf der Seite) zum Schnupperfischen erstellt. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Einstieg in unsere tolle Leidenschaft!

Seminare

Auch dieses Jahr hatte die Corona-Situation großen Einfluss auf unsere Seminardurchführungen. Dennoch haben wir unseren Jugendleitungen in Präsenz und am PC viele wichtige, sinnvolle und interessante Inhalte für ihr Ehrenamt im Angelverein vermitteln können. Vom Grundlagenseminar, über die Umweltbildung, bis zu fischereilichen Seminaren war auch dieses Jahr viel geboten.

Petri Dank an alle Beteiligten – wir freuen uns auf`s nächste Jahr!

Vom Ei zum Fisch: Brutboxen-Seminar 2021

Wir Anglerinnen und Angler haben das Privileg, unsere Passion in wunderschöner Natur ausüben zu dürfen. Daher wissen wir auch, dass Umweltbildung und Maßnahmen zur Unterstützung unserer Natur nicht an der Wasseroberfläche aufhören. Aus diesem Grund fanden sich vom 23.10. – 24.10.2021 Jugendleitungen unserer bayerischen Angelvereine in Nürnberg ein. Es ging um eine aktive Umweltmaßnahme, die unsere Verantwortung gegenüber dem Lebensraum Wasser und den ökologischen Zustand unserer Gewässer gleichermaßen fördert: Brutboxen.

Geballte Kompetenz vom Fischereiverband Schwaben

Unsere beiden Fachreferenten, Reinhold Hauke und Peter Fischer, setzen sich seit rund 20 Jahren in ihrem Bezirk Schwaben sowie ganz Bayern mit Herz und Fachwissen für das Projekt ein. Durch dieses Engagement findet es auch über die bayerische Landesgrenze hinaus große Beachtung. Diesmal waren unsere Jugendleitungen an der Reihe – um das Erlernte später an ihre Jugendgruppen weiterzugeben und umzusetzen. In Theorie und Praxis lernten sie alles über verschiedene Brutboxen-Systeme, deren Einsatzgebiete und das korrekte Einbringen in das Gewässer.

Theorie und Praxis: Fließender Übergang für gesunde Fließgewässer

Am ersten Seminartag starteten wir mit den theoretischen Grundlagen. Dabei behandelten unsere Referenten alles Wissenswerte zu den verschiedenen Modellen an Brutboxen und die richtige Betreuung der Systeme. Die richtige Handhabung der Fischeier sowie deren Pflege während des gesamten Prozesses wurden ebenso aufgezeigt, wie direkte Beispiele zur Umsetzung mit Jugendgruppen. Schnell wurde klar, welchen Wert ein solches Projekt für unsere Umwelt und das Bewusststein unseres Nachwuchses hat! Denn bei den schlüpfenden Fischen stellt sich der sogenannte „Homing-Effekt“ ein, der die Tiere dazu veranlasst, das Gewässer als Heimat wahrzunehmen. Dies fördert die spätere Laichbereitschaft der Bachforellen und hilft somit, einen selbsterhaltenden Bestand aufzubauen. Ein ebenso wichtiger Aspekt besteht darin, dass unser Nachwuchs bei der regelmäßigen Pflege der Brutboxen Verantwortung und Wertschätzung gegenüber dem Lebensraum Gewässer erfährt und an diesen Aufgaben wächst. Im Anschluss an diesen Seminarteil ging es in die Werkstatt, wo unsere Jugendleitungen ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen mussten. Unter fachkundiger Unterstützung von Reinhold und Peter fertigten die Anwesenden funktionierende Brutboxen, die nach dem Seminar mitgenommen werden durften.

Praxis – Teil 2: Nichts dem Zufall überlassen

Nachdem sich unsere Teilnehmer/innen mit dem Werkzeug ausgetobt hatten, ging es in unsere Unterkunft zurück. Den Feierabend hatten sich alle redlich verdient und so saßen wir noch in gemütlicher Runde und ließen den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen. Denn am zweiten Seminartag stand nochmal Action auf dem Programm! In zwei Gruppen aufgeteilt setzten unsere Jugendleitungen die Brutboxen exemplarisch in die Pegnitz ein. Hier ging es darum, geeignete Standorte zu erkennen, diese richtig vorzubereiten und die Box dort sicher zu platzieren. Somit konnten sämtliche Grundlagen in Theorie und Praxis umgesetzt werden, was eine erfolgreiche Umsetzung im jeweiligen Vereinsgewässer unserer Seminarteilnehmer/innen sicherstellt. Letztendlich geht es um die Vermittlung an die Jugendgruppe – hierfür wurde der Grundstein durch unsere Referenten und die Bereitschaft aller Anwesenden bestens gelegt!

Wirksame Öffentlichkeitsarbeit

Das Brutboxenprojekt eignet sich hervorragend für eine öffentliche Darstellung unserer Angelvereine. Denn wir machen wesentlich mehr, also nur Fische zu fangen! Es macht also durchaus Sinn, für eine Projektdurchführung einmal bei der regionalen Presse anzufragen, oder die Aktionen in den sozialen Medien zu teilen. Für unser Seminar hatten wir mit Steven einen professionellen YouTuber dabei, der ein schönes Video für unseren Fischerjugend-Kanal erstellen wird! Freut euch also auf tolle Filmaufnahmen zu diesem Seminar und klickt euch bis dahin durch die anderen Videos – viel Spaß dabei!

Petri Dank an unsere Gastgeber und alle Beteiligten

Wir möchten uns vonseiten des Landesbüros bei den Verantwortlichen der Nordbayerischen Sportangler-Vereinigung Nürnberg bedanken. Wir führten den Theorieunterricht im dortigen Jugendraum durch, nutzten die vereinseigene Werkstatt für den Bau und ihr Gewässer für das Einbringen der Boxen. Vielen Dank für die Unterstützung an dieser Stelle!

Ein erfolgreiches Seminar steht und fällt immer mit den Anwesenden Personen. Hier kann es nur eine Schlussfolgerung geben: PETRI DANK an alle Beteiligten für ein tolles, interessantes und abwechslungsreiches Seminar! Bei unseren Referenten und Jugendleitungen war zu jeder Zeit viel Engagement, große Hilfsbereitschaft und Interesse zu spüren. Unsere Jugendgruppen und unsere Gewässer werden von eurem Engagement profitieren!

Dominik v. Hunoltstein

Arbeitshilfen für fischereiliche Jugendarbeit

Die Bayerische Fischerjugend erstellt in regelmäßigen Abständen Arbeitshilfen für die fischereiliche Jugendarbeit.

Ausgangslage

Die Bayerische Fischerjugend verfügt über das Jugendleiterhandbuch, welches ebenfalls über die Fischereiabgabe gefördert wurde. In diesem Werk sind die relevanten Grundlagen für die fischereiliche Jugendarbeit niedergeschrieben. Was der fischereilichen Jugendarbeit allerdings fehlt, sind Broschüren für die fischereiliche Jugendbildung, in denen Spiele, Übungen & Aktionen grundlegend und ausführlich beschrieben werden. In der fischereilichen Jugendarbeit steht man oft vor der Frage: Was mache ich mit der Jungfischergruppe? Welche Aktionen und Aktivitäten kann ich beim Nachtfischen anbieten? Welche interaktiven fischereilichen Spiele und Übungen eignen sich, um eine Gruppe von Jungfischern auszubilden? Was kann ich zu Beginn einer Aktion zum Einstieg machen? Wie können die Jungfischer das Erlebte reflektieren, sodass sich das Erlernte verfestigt und ein nachhaltiger Lernerfolg bestehen bleibt? Die Broschüren sollen hierfür Antwort geben und auf die fischereiliche Jugendarbeit angepasste Arbeitshilfen darstellen.

Projektziele

  • Arbeitshilfe für die fischereiliche Jugendarbeit erstellen
  • Qualität der fischereilichen Jugendbildung erhöhen
  • Den Multiplikatoren Spiele, Übungen & Aktionen für die fischereiliche Jugendarbeit an die Hand geben
  • Fischereiliche Spiele zum Kennenlernen erarbeiten
  • Eisbrecher für die Aufwärmphase einer Veranstaltung erarbeiten
  • Auflockerungs- und Bewegungsspiele für während einer Veranstaltung erarbeiten
  • Reflexionsübungen für den Abschluss einer Veranstaltung erarbeiten
  • Aktionen und Aktivitäten beim Nachtfischen erarbeiten
  • Anfertigung einer Sammlung mit pädagogischem und praktischem Mehrwert für die fischereiliche Jugendarbeit in Form von Spielen, Übungen und Aktionen, die bei Bedarf stetig durch Neuauflagen der Broschüren erweitert werden kann

Aktuell erhältliche Arbeitshilfen für die fischereiliche Jugendarbeit:

1.) Nachtangeln

Die Broschüre könnt Ihr hier kostenlos herunterladen

Und hier als Printausgabe kostenlos bestellen

2.) Eisbrecherspiele

Die Broschüre könnt Ihr hier kostenlos herunterladen

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3.) Umweltbildung

Die Broschüre könnt Ihr hier kostenlos herunterladen

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4.) Reflexionsübungen

Die Broschüre könnt Ihr hier kostenlos herunterladen

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5.) Kennenlernspiele

Die Broschüre könnt Ihr hier kostenlos herunterladen

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6.) Winteraktivitäten

Die Broschüre könnt Ihr hier kostenlos herunterladen

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7.) Fischküche

Die Broschüre könnt Ihr hier kostenlos herunterladen

Und hier als Printausgabe kostenlos bestellen

Fachforum Frühjahr 2020 – Gut vorbereitet in die Saison

Am Samstag, den 15.02.2020, fand die erste Veranstaltung für unsere Jugendleitungen im neuen Jahrzehnt statt. Auf unserem Fachforum wurden wieder interessante und nützliche Themen rund um die fischereiliche Jugendarbeit aufgegriffen und von unseren fachkundigen Referenten erläutert. Auch unsere Teilnehmer/-innen haben durch ihre aktive Mitarbeit und eigene Beiträge wieder maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen. An dieser Stelle gleich einmal ein herzliches Dankeschön und Petri für euer Engagement!

Freistellung für Kinder und Jugendliche

Im ersten Vortrag klärte Martin Leinauer, Geschäftsführer der Bayerischen Fischerjugend, über die aktuellen Rahmenbedingungen für eine Freistellung für Veranstaltungen der Jugendarbeit auf. Der Fokus wurde hier größtenteils auf die Freistellung für Kinder und Jugendliche gelegt. Doch auch für volljährige Jugendbetreuungen wurde das Vorgehen erläutert und der Vortrag komplettiert.

Der Fisch des Jahres 2020: Die Nase

Diesem wichtigen Beitrag zur Jugendarbeit im Allgemeinen folgte ein fischiges Thema: Der Fisch des Jahres. Jedes Jahr wird von DAFV, VDST und BfN eine gefährdete, heimische Fischart gewählt, um auf deren oftmals prekäre Lage aufmerksam zu machen. Für dieses Jahr erhielt die Nase die meisten Stimmen. Lena Meier, Referat III für Fischerei, Gewässer- und Naturschutz des LFV Bayern e.V., teilte uns interessante Fakten rund um diesen faszinierenden Wanderfisch mit. Informationen zu Lebensraum, Lebensweise sowie biologische Merkmale rundeten den Vortrag ab.

Neues Projekt aus dem Landesbüro: Schnupperfischen

Nach dem Mittagessen gab es Neuigkeiten aus dem Landesbüro der Bayerischen Fischerjugend. Die Anwesenden erfuhren von Dominik v. Hunoltstein, Bildungsreferent im Landesbüro, etwas zum neuen Projekt Schnupperfischen. Zunächst wurden der Begriff sowie rechtliche Rahmenbedingungen geklärt, außerdem die Pläne einer eigenen Handreichung zum Thema sowie einer Musterveranstaltung für 2021 erläutert. Entsprechende Rückmeldungen vonseiten der Anwesenden bestätigten, dass hier definitiv noch Klärungsbedarf besteht.

Kleine Kräuterkunde im Warmen

Im Anschluss daran ging es zumindest theoretisch nochmal an die frische Luft: Claudia Bernhardt, Kräuterpädagogin BNE, machte mit uns eine digitale Kräuterwanderung. Es wurden viele nützliche und schmackhafte Gewächse unserer heimischen Flora behandelt, wichtige Unterscheidungsmerkmale aufgezeigt und Rezeptideen geteilt. Damit können die Jugendgruppen unserer Teilnehmenden nun nicht nur selbst gefangenen Fisch, sondern zugleich tolle Spezialitäten aus heimischen Pflanzen auftischen – eine ökologisch nachhaltige Sache, die zugleich die Umweltbildung fördert.

Fischverwertung: Einfach räuchern

Zum Abschluss gab es weitere kulinarische Kniffe für unsere Anwesenden. Frank Meißner, Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks und Mitglied der Isarfischer e.V., berichtete aus seiner langjährigen Praxiserfahrung zum Thema Fischverwertung: Einfach räuchern. Zunächst wurden die Unterschiede des Heiß- sowie Kalträucherns aufgezeigt, um schließlich verschiedene Vorgehensweisen aufzuzeigen, wie so ein Räuchervorgang mit relativ einfachen Mitteln gelingt. Gerade das Kalträuchern im Kleiderkarton dürfte dabei viele angenehm überrascht haben.

Insgesamt ist festzuhalten, dass alle Beteiligten – von unseren Referierenden, bis zu unseren Seminarteilnehmern – zu einer weiteren erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben! Hier möchten wir auch unser Seminarhaus, das Hotel Schattenhofer in Beilngries, nicht unerwähnt lassen.

Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen mit euch – vielen Dank für euer tolles Engagement und Petri Heil für die neue Saison!

Dominik v. Hunoltstein